Posts mit dem Label Ermittlungsbehörden-News werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ermittlungsbehörden-News werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Betrüger geht ins Netz: 38-jähriger in Phuket gefasst

Donnerstag, 24. Februar 2011

Meinhard/Phuket. Ein 38-jähriger, aus Meinhard stammender und weltweit gesuchter Mann ging am Montag Fahndern auf der thailändischen Ferieninsel Phuket ins Netz. Ihm wird gewerbsmäßiger Betrug durch Internet-Warenverkäufe im großen Stil vorgeworfen. Er soll viele Käufer in Deutschland und der Schweiz um insgesamt mehrere hunderttausend Euro geschädigt haben.
Der Festgenommene soll von 2004 bis heute seinen Lebensunterhalt durch das Begehen von Straftaten – also Warenbetrügereien – bestritten haben, teilen die Eschweger Polizei und die Staatsanwaltschaft Kassel mit.

Quelle und vollstaendiger Bericht: hna.de
READ MORE - Betrüger geht ins Netz: 38-jähriger in Phuket gefasst

Hauptverfahren gegen sechs mutmaßliche gewerbsmäßige Internetbetrüger beginnt

Freitag, 18. Februar 2011

Heute Morgen (17.02.) war am Landgericht Osnabrück der Prozessauftakt in einer Strafsache wegen gewerbs- und bandenmäßigen Erpressung und Betruges sowie Beihilfe hierzu. Angeklagt sind 6 Personen. Dazu gehören unter anderem Michael B. (Ulrichstein), Bernhard S. (München) Alexander J. K. (Frankfurt/Main), Wie auf der Webseite von Kanzlei Richter zu lesen ist. Mit den zuvor genannten Personen sind Michael Burat, Bernhard Syndikus und Alexander Kleinjung gemeint, wie aus gut unterrichteteten Kreisen zu erfahren war. Einen ersten Eindruck in Bildern vom Gerichtstermin können Sie sich auf Videomotionvermitteln.
Laut der 211 Seiten umfassenden Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Osnabrück sollen zwei der sechs Angeklagten im Frühjahr 2004 beschlossen haben, allein zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation in 7 Fällen regelmäßige Abmahnungen vorzunehmen, um danach Vertragsstrafen zu provozieren. In einem Teil dieser Fälle soll eine eigens hierfür gegründete Gesellschaft gegenüber diversen Firmen beklagt haben, sie hätte von einer bestimmten E-Mail-Adresse Werbeschreiben, Newsletter oder Grußkarten mit individuellen Inhalten erhalten. Diese sollen sich die beiden Angeklagten - zum Teil mithilfe eines dritten Angeklagten - selbst zugeschickt haben. Daraufhin sollen sie - teilweise über eine Münchener Anwaltskanzlei - die Firmen abgemahnt und unter Fristsetzung zur Abgabe einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungserklärung dazu aufgefordert haben, sich zu verpflichten, für jeden Wiederholungsfall 5.000,00 € Vertragsstrafe zu zahlen. Unter anderem durch provozierte Vertragsstrafen sollen an die Angeklagten diverse Zahlungen geflossen sein.

Quelle und vollständiger Bericht:  antiabzocknet.blogspot.com

landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de
READ MORE - Hauptverfahren gegen sechs mutmaßliche gewerbsmäßige Internetbetrüger beginnt

Polizei schnappt Internetbetrüger

Mittwoch, 16. Februar 2011

Schorndorf - Die Schorndorfer Polizei hat einen umfangreichen Betrugsfall aufgedeckt, bei dem über das Internet Waren von Händlern aus dem gesamten Bundesgebiet an verschiedene Packstationen und zum Teil auch in leer stehende Häuser in der Daimlerstadt geliefert worden sind. Laut den ersten Ermittlungen wurden zuvor Bankverbindungen und Kundendaten von fremden Personen ausgespäht und für die Bestellung genutzt.Einzelne Betrugsfälle waren bereits seit Ende 2009 bekannt geworden, doch die Ermittlungen der Polizei waren zunächst ohne Erfolg geblieben.
Als im Juli und August des vergangenen Jahres wieder verstärkt entsprechende Anzeigen aus dem gesamten Bundesgebiet gemeldet wurden, konnte die Schorndorfer Polizei in Zusammenarbeit mit der Post eine Verbindung zu den versandten Paketen herstellen. Der größte Teil der Lieferungen ging an eine Packstation in der Daimlerstadt.

Durch "akribische Ermittlungsarbeit" sei man schließlich auf den Hauptverdächtigen gestoßen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Mitte Dezember des vergangenen Jahres beantragte man eine Durchsuchung der Wohnung eines 27-Jährigen, der in Schorndorf eine Ausbildung absolviert. In seiner Wohnung wurden die Beamten fündig: Laptops, Handys, Bildschirme, Computerzubehör sowie diverse Küchengeräte, Besteck und Porzellan wurden beschlagnahmt. Auch ein Teil der Kleidung des dringend Tatverdächtigen soll aus den betrügerischen Bestellungen stammen.


Mit falschen Daten im Internet bestellt


Im Zuge der weiteren Ermittlungen stieß die Polizei dann auf zwei weitere Männer aus dem Raum Schorndorf im Alter von 26 und 28 Jahren. Auch sie hatten offensichtlich mit falschen Daten Waren aus dem Internet bestellt. Zudem wurden gegen fünf Personen aus dem Umfeld des 27-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei eingeleitet. Auch bei ihnen wurden elektronische Geräte, Besteck, Porzellan und Kleidung gefunden. Ob sie allerdings strafrechtlich belangt werden können, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Möglicherweise wussten sie nicht, auf welche Art und Weise die Waren beschafft wurden.

Die Polizei geht insgesamt von mindestens 120 "Einzeltaten" aus, den Schaden schätzen die Ermittler auf etwas mehr als 20000 Euro.

Quelle und vollständiger Bericht:  stuttgarter-zeitung.de
READ MORE - Polizei schnappt Internetbetrüger

Traktorschnäppchen war Webbetrug

Ein Waldviertler wollte über das Internet eine günstige Zugmaschine kaufen. Er ging einem Online-Betrüger auf den Leim.

Christian K. aus Peygarten-Ottenstein, Bezirk Krems, wollte sich das Internet-Schnäppchen nicht entgehen lassen. Er fand einen günstigen Traktor der Marke "John Deere 2450" auf dem Internet-Verkaufsportal "willhaben.at" und überwies den Gesamtbetrag von 4100 Euro, ohne misstrauisch zu sein, auf ein polnisches Bankkonto des vermeintlichen Verkäufers. Das landwirtschaftliche Nutzfahrzeug wurde niemals geliefert. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Käufer einem Internetbetrüger auf den Leim gegangen ist.

Durch einen regen eMail-Verkehr mit dem als Verkäufer auftretenden Pawel G. bewertete K. das Angebot als seriös und überwies in zwei Teilbeträgen etwas mehr als 4000 Euro. Als Absender der eMails schien die Firma "GB Truck Polen" auf.

Nachdem K. seine Einzahlungsbestätigung an G. übermittelt hatte, war der Verkäufer sowohl via eMail als auch per Telefon nicht mehr erreichbar. Diese Form der Internetbetrügerei kommt immer häufiger vor, weshalb sowohl die Portalbetreiber als auch die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts zur Vorsicht aufrufen. Die Anzeigen auf Verkaufsplattformen sollten sorgfältig geprüft werden, wofür manche Portale im Zweifelsfall auch einen eigenen Kundendienst anbieten. Vorauszahlungen sind nicht ratsam, außer es geht um Kleinbeträge von bis zu 30 Euro.

Quelle und vollständiger Bericht:  kurier.at
READ MORE - Traktorschnäppchen war Webbetrug

Abo-Fallen: Polizei verhaftet Download-Betrüger

Mittwoch, 9. Februar 2011

Beamte des Landeskriminalamtes Hamburg haben zwei Betreiber von Abo-Fallen verhaftet. Sie sollen mit ihren betrügerischen Methoden insgesamt mehr als 5 Millionen Euro von leichtgläubigen Internet-Nutzern erbeutet haben. Nun drohen ihnen lange Haftstrafen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden 27- und 30-jährigen Beschuldigten gewerbsmäßigen Betrug mit einem Schadensvolumen von fast 5 Millionen Euro vor. Sie hatten zahlreiche Internet-Seiten betrieben, auf denen sie für den Download eigentlich kostenfreier Software versteckte Abo-Gebühren von bis zu 168 Euro verlangten. Weigerten sich die geschädigten, die ungerechtfertigte Rechnung zu zahlen, so wurden ihnen Inkasso-Unternehmen auf den Hals gehetzt. Zu den bekanntesten Websites des Betrüger-Duos zählte auch online-downloaden.de – ein Angebot, vor dem CHIP Online bereits im Juli 2009 eindringlich warnte.


Quelle und vollständiger Bericht:  chip.de
READ MORE - Abo-Fallen: Polizei verhaftet Download-Betrüger

Gewinnspielmafia: Thorsten S, wurde jetzt in Zürich verhaftet!

Sonntag, 28. November 2010

Zielfahnder des Bundeskriminalamtes haben den seit Juli dieses Jahres mit internationalem Haftbefehl gesuchten Thorsten S. (39) in Zürich aufgespürt. Der wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges gesuchte Mann aus Paderborn wurde in einem Restaurant von Schweizer Polizisten festgenommen. Gegen Thorsten S. ermittelt die Bielefelder Staatsanwaltschaft.
Er soll zu einer Gruppe von Tätern gehören, die einen zweistelligen Millionenschaden angerichtet haben. Nach den Ermittlungen war die Bande über in Paderborn und Bielefeld betriebene Callcenter auf betrügerische Weise an die Kontodaten zahlreicher Kunden gelangt. Den Kunden wurde vorgespiegelt, sie könnten sich an Gewinnspielen beteiligen.

Quelle und vollständiger Bericht: nw-news.de
READ MORE - Gewinnspielmafia: Thorsten S, wurde jetzt in Zürich verhaftet!

Betrug mit Autos

Freitag, 19. November 2010

Über ein Online-Versteigerungshaus hat ein 26- Jähriger Verkaufsverträge über nicht zur Verfügung stehende Fahrzeuge abgeschlossen und von gutgläubigen Käufern insgesamt rund 150.000 Euro erschwindelt
Der Mann wurde am Dienstag vom Münchner Landgericht wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 17 Fällen sowie Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Als mildernd wertete das Gericht, dass der Angeklagte über weitere Bandenmitglieder ausgesagt habe. Er habe gezeigt, "dass er sich von der Organisation gelöst hat und bereit ist, bei der Aufklärung der Straftaten aktiv mitzuwirken", sagte der Richter.

Quelle und vollständiger Bericht:  augsburger-allgemeine.de
READ MORE - Betrug mit Autos

OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht

Negative Feststellungsklage hatte Erfolg

Die OPM Media GmbH des Frank Drescher wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (Aktenzeichen 203 C 278/10, Urteil vom 18.11.2010) in die Schranken gewiesen: die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung sei zu Recht erfolgt, außerdem sei kein Vertrag bei drive2u.de zustande gekommen, hieß es noch in einem dreiseitigen ausführlichen Hinweis des Gerichts. Das Gericht bezog sich darin auch auf ein anderes Urteil des AG Charlottenburg vom Februar 2010 (siehe Abofallen-Urteilsdatenbank)
Daraufhin hat die OPM "den Schwanz eingezogen" und anerkannt, dass die Forderung nicht besteht.

AG Berlin-Charlottenburg bezieht klar Stellung

Damit dürfte die ständige Rechtsprechung am AG Charlottenburg eine Tendenz gegen die OPM Media GmbH genommen haben. Zwar wurde noch im Sommer ein Verbraucherschützer zur Zahlung verurteilt, weil er wußte, dass drive2u.de Geld kostet. Von diesem Spezialfall aber einmal abgesehen, ist die Marschrichtung klar: negative Feststellungsklagen (NFK) in Berlin Charlottenburg sind durchaus ein probates Mittel, die Forderungen der OPM anzugehen.]

Quelle und vollständiger Bericht:  kanzlei-thomas-meier.de
READ MORE - OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht

Polizei legt Scheckbetrügern das Handwerk

Donnerstag, 18. November 2010

Einer überregional agierenden Betrügerbande ist die Bielefelder Polizei jetzt auf die Schliche gekommen. Den Beamten waren Strafanzeigen aufgefallen, in denen Bielefelder Kontoinhaber gestohlene Verrechnungsschecks gemeldet hatten.
Wie die Polizei in einer Pressemeldung mitteilte, waren die Schecks den Kontoinhabern gar nicht gestohlen worden, sondern wurden an sogenannte "Finanzagenten" weitergereicht, die sie auf andere Konten gutschreiben ließen und das Geld kurze Zeit später in bar an Geldautomaten abhoben. Dabei handelten sie so schnell, dass die betroffenen Banken noch keine Informationen über die Deckung der Schecks hatten. Später stellte sich immer heraus, dass die Schecks nicht gedeckt waren.



Quelle und vollständiger Bericht: nw-news.de
READ MORE - Polizei legt Scheckbetrügern das Handwerk

Stromrechnungen: Betrüger wollte Millionen kassieren

Samstag, 13. November 2010

Der Versuch, bundesweit mit gefälschten Stromrechnungen Geld kassieren zu wollen, hat größere Ausmaße als bisher angenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Detmold hat der bisher noch unbekannte Betrüger im Oktober rund 4500 Rechnungen mit Überweisungsformularen verschickt. Seit Freitag wird mit einem Phantombild nach dem Mann gefahndet.
Die Rechnungen waren in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein aufgetaucht. Von einer sogenannten Stadtwerke GmbH wurden Nachzahlungen in Höhe von 600 bis 1200 Euro gefordert. Vor allem Gastronomiebetriebe hätten die gefälschten Rechnungen erhalten. Der Täter habe auf diese Weise mehrere Millionen Euro kassieren wollen, sagte Staatsanwalt Christopher Imig.

Quelle und vollständiger Bericht:  westfalen-blatt.de
READ MORE - Stromrechnungen: Betrüger wollte Millionen kassieren

Verräterische E-Mail: Aktionärsschützer in Bedrängnis

Donnerstag, 11. November 2010

Im Ermittlungsverfahren um mögliche Marktmanipulationen von Aktionärsschützern gerät der Vorstandsvorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), Klaus Schneider, zunehmend in Bedrängnis. Die Münchner Staatsanwaltschaft stellte einen E-Mail-Verkehr sicher, in dem Schneider sich nach Möglichkeiten erkundigt, mit denen man auf sinkende Aktienkurse im Fall des börsennotierten Unternehmens Wirecard wetten kann. Das berichtet der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.
Die verdächtige Mail stammt vom 17. Juni 2008 und ist an den damaligen SdK-Vize Markus Straub gerichtet, der heute zum Kreis der Beschuldigten zählt. Schneider bittet darin um eine Übersicht sogenannter Put-Instrumente. Mit solchen Papieren setzen Spekulanten auf fallende Börsenkurse. Am Abend des selben Tages schickt Straub die gewünschte Übersicht mit der Anmerkung: "Ich denke, das letzteres am interessantesten ist."
SdK-Chef Schneider hatte Wirecard auf der Hauptversammlung des Unternehmens am 24. Juni 2008 öffentlich scharf kritisiert und die Bilanzierungspraxis in Frage gestellt. Der Kurs der Aktie war damals um bis zu 60 Prozent abgestürzt. Später wurde bekannt, dass Straub sowie andere Beteiligte auf den Kursverfall gesetzt hatten und den Ermittlungen zufolge rund 5,8 Millionen Euro an Gewinn eingestrichen.

Quelle und vollständiger Bericht: stern.de
READ MORE - Verräterische E-Mail: Aktionärsschützer in Bedrängnis

eBay muss österreichisches Gold-Betrugsopfer entschädigen

Das Oberlandesgericht Wien hat in zweiter Instanz eine Entscheidung vom April bestätigt, nach der das Internetauktionshaus eBay ein österreichisches Betrugsopfer entschädigen muss (OLG Wien, 1 R 182/10g, hier als PDF-Datei). Das Gericht hat die Revision beim Obersten Gerichtshof (OGH) des Landes für zulässig erklärt, wovon eBay aber keinen Gebrauch machen will. Der Kläger hatte über die Plattform 1 kg Gold bestellt, im Voraus bezahlt aber nie erhalten. eBay hatte den Händler als "Platin-Power-Seller" ausgezeichnet und trotz mehrerer Warnungen nicht gesperrt.

Quelle und vollständiger Bericht: heise.de
READ MORE - eBay muss österreichisches Gold-Betrugsopfer entschädigen

Betrügerische Kreditvermittler vor Gericht

Das Berliner Landgericht verhandelt ab heute um 9.30 Uhr gegen drei Männer, die mit falschen Unterlagen Darlehen für nicht kreditwürdige Kunden vermittelt haben sollen. Die Angeklagten im Alter von 42, 60 und 65 Jahren sollen als Kreditvermittler Geldinstitute über die tatsächlichen Einkommensverhältnisse der Kunden getäuscht haben.

Quelle und vollständiger Bericht: welt.de
READ MORE - Betrügerische Kreditvermittler vor Gericht

Ex-Vorzeigeunternehmer Lars Windhorst hat fast eine Million veruntreut

Das Berliner Landgericht hat Unternehmer Lars Windhorst zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einer hohen Geldstrafe verurteilt.
Prozess gegen Unternehmer Lars Windhorst wegen Untreue
Foto: dapd Lars Windhorst: Er wird wegen Veruntreuung verurteilt. Ins Gefängnis muss er nicht
Der einstige Vorzeige-Unternehmer Lars Windhorst ist vom Landgericht Berlin wegen Untreue zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Daneben muss der 33-Jährige eine Geldstrafe von 108.000 Euro zahlen. Der heute in London lebende Geschäftsmann wurde schuldig gesprochen, zwischen 2002 und 2004 als Vorstand der Windhorst AG insgesamt 930.000 Euro aus dem Vermögen des Unternehmens veruntreut zu haben.
Das Gericht ging davon aus, dass er mit den Geldern überwiegend Verbindlichkeiten der Firmen tilgte, um seine „unternehmerische Stellung zu erhalten“, aber auch „privaten Nutzen daraus zog“. Im Prozess hatte Windhorst über seinen Verteidiger „Fehler und Versäumnisse“ eingeräumt und darauf verwiesen, zugleich mehr als acht Millionen Euro in den Jahren aus privaten Mitteln in sein Firmengeflecht investiert zu haben. Den Angaben zufolge hatte er in „enormer Größenordnung Darlehen aufgenommen, um das Unternehmen zu retten“.

Quelle und vollständiger Bericht:  welt.de
READ MORE - Ex-Vorzeigeunternehmer Lars Windhorst hat fast eine Million veruntreut

Polizei-Affäre Hessischer Intrigantenstadl

Schwere Krise bei der hessischen Polizei: Deren bisheriger Präsident Norbert Nedela wurde sehr plötzlich entlassen. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer undurchsichtigen Affäre um offenbar manipulierte Akten.
Für die hessische CDU war Norbert Nedela früher immer eine sichere Bank. Ende der neunziger Jahre bewies der ehrgeizige Polizist enorme Hartnäckigkeit. Damals diente er als Vorermittler, der mit großem Eifer daran arbeitete, einen Frankfurter Polizeipräsidenten, einen Mann mit SPD-Parteibuch, in zwei parlamentarischen Untersuchungsausschüssen unter Druck zu setzen.
Es ging damals im Grunde lediglich um die Frage, ob der Frankfurter Polizeichef gegen die Vorschrift gehandelt hatte, als er für seine regelmäßigen Ausritte ein Dienstpferd aus Wiesbaden benutzte, also von seiner ehemaligen Dienststelle.
Der eigentlich lächerliche Anlass sorgte für endlose Vernehmungen im Landtag, in denen das Bild des Polizeipräsidenten als abgehobener "Herrenreiter" gezeichnet wurde und sich auch der damalige SPD-Innenminister unangenehmen Fragen stellen musste.

Quelle und vollständiger Bericht:  spiegel.de
READ MORE - Polizei-Affäre Hessischer Intrigantenstadl

Cyber-Gangster Ermittler feiern, Täter fusionieren

Samstag, 30. Oktober 2010

Es war eine der größten Ermittlungen wegen Online-Betrugs in Deutschland: Die Kripos in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben einen Ring von Cyber-Kriminellen zerschlagen. Hunderttausende PC-Nutzer können aufatmen - doch neue Bedrohungen formieren sich schon.
Wenn das kein Grund zum feiern ist: Monatelang ermittelten Kriminalbeamte aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfahlen gegen eine Bande von Online-Betrügern, die im großen Stil Online-Banktransaktionen manipulierte, am Freitag dann konnte der Erfolg vermeldet werden. Mehrere mutmaßliche Hintermänner der Bande seien verhaftet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Die Männer sollen mit Hilfe sogenannter Trojaner-Software die Kontrolle über die Computer ihrer Opfer übernommen und so 1,65 Millionen Euro erbeutet haben. Die Betroffenen bemerkten den Diebstahl meist erst, wenn Sie die Kontoauszüge von ihrer Bank zugeschickt bekamen. Bis dahin verschleierte die Schad-Software alle Online-Transaktionen, fälschte sogar die Online-Kontoübersicht der Betroffenen.

Insgesamt 400.000 PC seien allein in Deutschland von dem Schädling befallen, den die Betrüger nutzten, weltweit seien es 2,5 Millionen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Es handele sich um eines der größten Ermittlungsverfahren wegen Online-Betrugs, das es in Deutschland je gegeben habe, teilten die beteiligten Behörden in Stuttgart und Düsseldorf mit. Um welchen Trojaner es sich dabei handelt, wurde nicht mitgeteilt. Einen Hinweis gibt allerdings der Name der Ermittlungsgruppe: "Katusha". Denn Katusha ist auch der Name einer vergleichsweise wenig verbreiteten Schad-Software, in der alle Zutaten vereint sind, die ein solches Programm für Kriminelle attraktiv machen.

Quelle und vollständiger Bericht:  spiegel.de

Mehr über Kathusa
READ MORE - Cyber-Gangster Ermittler feiern, Täter fusionieren

Internet-Betrüger und Finanzagenten - Leichtsinnige Kunden machen es jungen Visselhöveder Betrügern einfach

Freitag, 29. Oktober 2010

Visselhövede. Die Masche von zwei jungen Visselhöveder Betrügern ist simpel: Sie schauen in die "Suche" - Kleinanzeigen bei Ebay oder in Elektronik-Foren nach häufig gesuchter Unterhaltungselektronik, beispielsweise hochwertige CD-Player, digitale Spiegelreflexkameras oder Diskjockey-Technik. Wohnte der Interessent am besten südlich der Ruhr, boten die 21 und 23 Jahre alten Visselhöveder die gesuchte Ware an. Dabei lockten sie mit günstigen Preise und "Selbstabholung", um bei dem Interessenten den Eindruck zu wecken, die Ware sei vorhanden. Aber wer fährt schon aus Süddeutschland nach Visselhövede, um dort eine Canon-Spiegelreflex abzuholen? Darauf setzten die pfiffigen Betrüger. Und auf die Leichtsinnigkeit der Käufer, die ohne mit der Wimper zu zucken mehr als tausend Euro überwiesen.
So wartet ein junger Mann aus Wiesloch seit Ende August auf eine Canon 7 D-Spiegelreflexkamera, die der 21-jährige Visselhöveder nie besaß und deshalb auch nicht versenden konnte. 950 Euro hatte der Wieslocher nach Visselhövede überwiesen. Da der Tatverdächtige Hartz IV-Empfänger ist, wickelte er den Betrug über das Konto eines 18-jährigen Bekannten aus Visselhövede ab. "Finanzagenten" nennen die Ermittler diese Helfer, die sich auf diese Weise des Verdachts der strafbaren Geldwäsche verdächtig machen und daher ebenfalls als Beschuldigte auf der Anzeige auftauchen.
- Polizei: Schnäppchen nicht um jeden Preis! - 
Die beiden Hauptverdächtigen haben schon im Frühjahr eine größere Serie von Taten begangen. Bei der Polizei sind sie geständig und räumen sogar Betrügereien ein, von denen die Beamten noch gar nichts wussten. Teilen die Beamten den so ermittelten Geschädigten mit, dass sie Opfer einer Straftat geworden seien, wiegeln diese ab: Nein, der Anbieter aus Visselhövede habe nur versehentlich an die falsche Adresse geschickt, ihre Ware komme schon an, da solle die Polizei sich nicht sorgen.

Quelle und vollständiger Bericht:  presseportal.de
READ MORE - Internet-Betrüger und Finanzagenten - Leichtsinnige Kunden machen es jungen Visselhöveder Betrügern einfach

Urteil: Schwaben bezwingen die Deutsche Bank

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Herbe Niederlage für Deutschlands größtes Kreditinstitut: Weil sie vier oberschwäbische Kommunen bei Swapgeschäften falsch beraten hat, muss sie nun viel Geld in die Hand nehmen – als Entschädigung.
Das Deutsche Bank, muss im Streit mit vier schwäbischen Gemeinden über riskante Finanzgeschäfte Schadenersatz in Höhe von 710 000 Euro leisten. Dies entschied das Stuttgarter Oberlandesgericht am Mittwoch. Der Abwasserzweckverband Mariatal hatte bei Zinsgeschäften über eine halbe Million Euro verloren. Für den späteren Nachmittag wurde die Begründung des Gerichts erwartet.

Das Urteil hatte sich schon nach der mündlichen Verhandlung Ende September angedeutet. Der Zivilsenat hatte damals darauf hingewiesen, dass die Bank Fehler gemacht und ein hochspekulatives Produkt angeboten habe. Die Bank hätte wissen müssen, dass Kommunen nicht mit Steuergeldern spekulieren dürfen. Ein Vergleich scheiterte. Das Oberlandesgericht änderte eine Entscheidung des Landgerichts Ulms ab. Die Richter in Ulm hatten zugunsten der Bank entschieden.

Quelle und vollständiger Bericht: focus.de
READ MORE - Urteil: Schwaben bezwingen die Deutsche Bank

Sky-Hacker müssen wegen Kartenklau ins Gefängnis

Dienstag, 26. Oktober 2010

Vier Pay-TV-Piraten sind zu harten Strafen verurteilt worden, weil sie das Bezahlsystem des Senders Sky jahrelang ausgetrickst haben.
Sky soll rund zwei Millionen Euro an Schadenersatz von den Hackern bekommen Ein Gericht hat mehrere Pay-TV-Piraten zu einer Millionenzahlung an den Münchner Bezahlsender Sky verurteilt. Die vier Personen hatten von Belgien aus mehrere tausend Zugangskarten (Smartcards) verkauft, mit denen Fernsehfans in Deutschland klammheimlich die Fußball-Spiele und Hollywood-Blockbuster des damals noch unter dem Namen „Premiere“ firmierenden Senders verfolgen konnten.

Quelle und vollständiger Bericht:  welt.de
READ MORE - Sky-Hacker müssen wegen Kartenklau ins Gefängnis

Ermittlungen gegen SIM-Lock-Entferner

Montag, 25. Oktober 2010

Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt gegen vier Anbieter, die den SIM-Lock von Handys gegen Entgelt entfernen, und 600 ihrer Kunden. Das sogenannte Unlocking ist schon seit Jahren ein blühendes Geschäft. Kunden erwerben für einen geringen oder nur symbolischen Preis ein Handy, das sie nur mit einer SIM-Karte (SIM-Lock) oder in einem bestimmten Handnetz (Net-Lock) einsetzen können. Die Entfernung der Sperre ist kostenpflichtig, erst nach zwei Jahren rücken die Netzbetreiber den erforderlichen Entsperr-Code kostenfrei heraus. Gegen ein geringes Entgelt entfernen Unlocker diese Sperre vorzeitig.

Quelle und vollständiger Bericht:  heise.de
READ MORE - Ermittlungen gegen SIM-Lock-Entferner

 
 
 
OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht
Negative Feststellungsklage hatte Erfolg Die OPM Media GmbH des Frank Drescher wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (Aktenzeichen 203 C...

Blogs zum Thema Abzocke

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor