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Privatfahndung im Netz: Gestohlenes über das Internet wiederfinden

Donnerstag, 11. November 2010

Nach einem Diebstahl winkte die Polizei oft nur ab – zu aussichtslos ist ein Fahndungserfolg. Über Online-Netzwerke und spezielle Internetseiten können Bestohlene sich selbst auf die Suche machen. Mit guten Chancen.
Das Surf-Wochenende an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern war herrlich, umso größer war der Schock am Montagmorgen: Wieder daheim in Berlin war der zum Wohnmobil ausgebaute Fiat Ducato weg.

„Bei der Polizei hat man uns keine Hoffnungen gemacht“, erzählt Caterine Bollinger. In Berlin kaum ein Wunder: In keinem anderen Bundesland werden, gemessen am Fahrzeugbestand, so viele Autos gestohlen. Im vergangenen Jahr wurden von je 10 000 zugelassenen Fahrzeugen 35 geklaut.

Quelle und vollständiger Bericht: focus.de
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Studie zu Korruption und Betrug in Ämtern: Straftaten in Behörden kosten Milliarden

Bestechliche Beamte, Unterschlagung von Behördengeldern - das klingt nach Ländern wie Afghanistan oder Griechenland. Doch auch die deutschen Behörden sind vor Korruption und anderen Straftaten alles andere als gefeit. Das macht eine neue Studie deutlich. Und die Schäden belaufen sich auf Milliarden Euro.
Er sollte die Steuererklärungen der Bürger prüfen und tat dies übergründlich - allerdings zu seinem Nutzen. Ein Finanzbeamter fälschte Bescheide und leitete Rückzahlungen auf das Konto seiner Frau um. Gesamtsumme: mehr als eine Million Euro. Dafür wird er schließlich verurteilt. Ein Beispiel aus dem Jahr 2008.

Quelle und vollständiger Bericht: rp-online.de
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Zehn Jahre Schmidtlein-Abzocke - ein trauriges Jubiläum

Und es begab sich in einer hessischen Kleinstadt namens Büttelborn, dass zwei Brüder die clevere Idee hatten, ganz schnell und ganz einfach ganz viel Kohle zu machen.

Man begann in der Dialer-Zeit und wechselte dann nach dem "Dialertod" umgehend das Geschäftsmodell.

Abo-Abzocke war angesagt. Der Kabarettist und Satiriker Dieter Lindemann konnte im wahrsten Sinne des Wortes mehrere Lieder über diese dreisten Brüder singen:

http://www.lindemann-gegen-schmidtlein.de/index-august2007.htm

Das Abounwesen der Brüder, die immer mehr User unfreiwillig in ihren "Memberbereich" (überall, wo "Memberbereich" draufsteht, stehen mutmaßlich die Brüder oder ihre Vasallen dahinter) schubsten, nahm ungeahnte Ausmaße an.

Als die Verbraucherzentralen nun dazu übergingen, die Schmidtleins mit Stufenklagen und Forderungen nach Gewinnabschöpfung zu überziehen, beschloß man in der Büttelborner Firmenzentrale, dass es so nicht weitergehen könne.

Das Redcio-GmbH-Rüsselsheim-Experiment lassen wir mal wegen Bedeutungslosigkeit außen vor.

Freund Michael aus Frankfurt wurde um Rat gefragt. Und der hatte entsprechende Tipps auf Lager: Warum immer mit dem eigenen ("guten" :lol:) Namen abzocken, wenn es hierfür durch die Einschaltung mehrerer Briefkastenfirmen und Scheinadressen ungeahnte Möglichkeiten gibt!

Quelle und vollständiger Bericht:  the-new--boo-blogspot.com
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Regierung warnt vor Fake-Webshops

Montag, 25. Oktober 2010

Um besser gegen Betrüger im Internet vorgehen zu können, richtet das Bundeskriminalamt (BK) ein neues Cybercrime-Kompetenzzentrum ein. Auch die internationale Zusammenarbeit zwischen den Behörden will Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) weiter ausbauen.
Als akutes Problem sieht die Polizei vor allem den grassierenden Betrug über falsche Webshops, hier verzeichnete sie im Jahresvergleich einen Anstieg von 22 auf 1.074 Fälle. Das BK rät den Konsumenten, bei der Schnäppchenjagd im Netz stets kritisch zu bleiben.
Mehr dazu in Maßnahmen gegen Internetkriminalität

Quelle und vollständiger Bericht: orf.at
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Wirecard & Co. - Millionengewinne mit Aktienabzocke

Sonntag, 10. Oktober 2010

Mit Spekulationen auf Wirecard und andere Aktien soll ein Betrügernetz laut Staatsanwaltschaft mindestens 16,7 Millionen Euro ergaunert haben.

Im Skandal um mögliche Kursmanipulationen durch ein Netz von Anlegerschützern, Vermögensverwaltern und Finanzjournalisten geht die Staatsanwaltschaft München I von Kursgewinnen in zweistelliger Millionenhöhe aus. Das geht aus Unterlagen hervor, die dieser Zeitung vorliegen. Danach soll der Gesamtgewinn bei mindestens 16,7 Millionen Euro liegen. Der tatsächliche Gewinn dürfte deutlich höher sein.
Die insgesamt 31 Beschuldigten um den Exsprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), Markus Straub, sowie den Chef der Münchner Vermögensverwaltung TFB Capital, Tobias Bosler, stehen im Verdacht, spätestens ab Februar 2005 Aktien und Optionen zahlreicher Unternehmen erworben zu haben. Anschließend soll die Clique durch gezielte Veröffentlichungen in Börsenbriefen sowie anderen Plattformen wie Webseiten versucht haben, die Kurse zu beeinflussen und dann Kasse zu machen.
Allein mit der Attacke auf den Internetzahlungsabwickler Wirecard im Sommer 2008 sollen Straub und Bosler laut Staatsanwaltschaft einen Gesamtgewinn von 5,8 Millionen Euro erzielt haben. Den Unterlagen zufolge sollen Straub und Bosler im Umfeld der Hauptversammlung (HV) des Zahlungsabwicklers im Juni 2008 versucht haben, über die SdK ein negatives Bild von Wirecard zu zeichnen. In diesem Zusammenhang geriet auch SdK-Chef Klaus Schneider unter Verdacht. Er hatte auf der HV auf kritische Punkte im Zahlenwerk von Wirecard hingewiesen. Laut Staatsanwaltschaft soll Schneider dabei gewusst haben, dass Straub auf fallende Kurse bei Wirecard gesetzt hatte. Schneider bestreitet das vehement.

Quelle und vollständiger Bericht  finanzen.net

Unbedingt lesenswert ist folgender Bericht über die Wirecard Bank hier mit dem Titel

Die Wirecard Bank AG, das Asylantenheim der abzockenden Gilde!

Treffender hätte man es nicht formulieren können!

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Verbraucherschutz: EU lässt Verbraucher im Stich

Dienstag, 21. September 2010

Im Rechtssystem der USA gehören Sammelklagen zum Alltag. Auch in der EU wurde lange Zeit über die Einführung des juristischen Instruments beraten. EU-Justizkommissarin Viviane Reding stoppte die Pläne, um die Konjunktur nicht zu gefährden. von Martin Kaelble, Claudio de Luca, Berlin und Peter Ehrlich  Brüssel
Die Europäische Union verschleppt ein zentrales Vorhaben zum Verbraucherschutz. EU-Justizkommissarin Viviane Reding sagte im FTD-Interview, eine Gesetzesinitiative für Sammelklagen nach US-Vorbild stehe in Brüssel "nicht mehr auf der Tagesordnung".
Das gelte sowohl für das Kartell- als auch das Verbraucherrecht. Infolge der Wirtschaftskrise habe es Priorität, die Unternehmen abzusichern und ihnen keine zusätzlichen Kosten aufzubürden.
Damit kapituliert Brüssel im jahrelangen Kräftemessen mit der Industrie. Die EU-Kommission stand zeitweise bereits kurz vor einer entsprechenden Direktive. Doch aus der Wirtschaft gab es ob der befürchteten Belastungen erbitterten Widerstand: So kosteten Sammelklagen US-Unternehmen 2008 rund 255 Mrd. Dollar. Auch die Bundesregierung hatte die Brüsseler Pläne stets abgelehnt. "Das ist ein deutlicher Rückschritt für den Verbraucherschutz in Deutschland und aus meiner Sicht ein klarer Erfolg der Lobby", sagte Klaus Nieding von der auf Anlegerklagen spezialisierten Kanzlei Nieding + Barth in Frankfurt.
  EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat Pläne für Sammelklagen nach amerikanischem Vorbild gestoppt - um den Aufschwung nicht zu gefährden, wie sie sagt
Die 59-Jährige hält die Risiken für die Unternehmen für zu groß. "Ich habe dazu lange Gespräche mit Vertretern der amerikanischen Wirtschaft geführt - und sie haben vor einem solchen System gewarnt ", sagte die Luxemburgerin. "Wir schauen uns das Thema weiter an, sind aber überhaupt nicht getrieben, hier schnell etwas übers Knie zu brechen." Die Resultate einer laufenden Rechtsanalyse würden im Sommer 2011 vorgelegt. Somit dürfte das Vorhaben auf absehbare Zeit in der Schublade verschwinden. 
Quelle und vollständiger Bericht  ftd.de
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Twitter versinkt nach Hackerangriff im Chaos

Eine Sicherheitslücke hat Twitter ins Chaos gestürzt. Wirre Grafiken verunstalten die Startseite, teilweise ist sie gar nicht mehr zu erreichen.

Quelle und vollständiger Bericht  welt.de
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Chef der Vatikanbank unter Geldwäsche-Verdacht

Sie heißt offiziell "Institut für die religiösen Werke" - doch jetzt gerät die Vatikanbank in den Fokus der Justiz. Laut Agenturberichten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Chef der päpstlichen Hausbank. Der Verdacht: Geldwäsche.
Rom - Gegen den Chef der Vatikanbank IOR wird wegen Geldwäsche ermittelt. Entsprechende Untersuchungen seien von der Staatsanwaltschaft in Rom gegen Ettore Gotti Tedeschi und einen weiteren Topmanager des Instituts eingeleitet worden. Das berichteten die Nachrichtenagenturen Reuters und AP unter Berufung auf Justizkreise und die italienische Agentur Ansa. Das Büro Tedeschis wollte sich zunächst nicht dazu äußern. In einer ersten Reaktion zeigte sich der Vatikan "überrascht".

 
 Ins Blickfeld der Ermittler gerieten zwei Kontobewegungen, die vom Kontrollorgan der italienischen Nationalbank bereits am 15. September blockiert wurden. Die IOR hatte die Bank Credito Artigiana angewiesen, zwei Überweisungen von insgesamt 23 Millionen Euro an die Banca del Fucino und an die JP Morgan Frankfurt zu tätigen
 
 
Quelle und vollständiger Bericht spiegel.de
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Korruptionsverdacht Razzien bei Managern der Telekom

Mittwoch, 15. September 2010

Die Ermittlungen gegen die Deutsche Telekom wegen einer angeblichen Verstrickung in Schmiergeldzahlungen für osteuropäische Regierungsbeamte weiten sich aus. Ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass auch mehrere Privatwohnungen von Managern durchsucht worden seien.

Davon betroffen war Ende August auch das Privathaus von Vorstandschef René Obermann. Seine Ehefrau, die ZDF-Journalistin Maybrit Illner, verzichtete deswegen Montagabend auf die Moderation der Nachrichtensendung „Heute Journal“, teilte das ZDF mit (siehe Durchsuchung bei Obermann: Ehefrau Illner moderiert nicht).

Die Untersuchung dreht sich um Korruptionsvorwürfe gegen die ungarische Tochtergesellschaft Magyar Telekom. In ihrem Jahresabschluss 2005 waren verdächtige Zahlungen für Beraterverträge in Mazedonien und Montenegro aufgefallen, die darauf hindeuteten, dass dort Regierungsbeamte bestochen worden sein könnten. Von rund 7 Millionen Euro ist die Rede.

Quelle und vollständiger Bericht  faz.net
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Vorgehen gegen russische Opposition

Lässt sich der Software-Konzern Microsoft als Handlanger der russischen Regierung einspannen? Laut "New York Times" arbeiten die Anwälte des Konzerns eng mit staatlichen Behörden zusammen, wenn diese über Umwege missliebige Umweltgruppen, Regierungskritiker oder Zeitungen mundtot machen wollen.
Offenbar systematisch wird die angebliche Nutzung illegaler Software als Vorwand genutzt, um Computer zu beschlagnahmen, deren Datenbestand zu durchforsten und deren Eigentümer vor Gericht zu zitieren. Als jüngstes Beispiel dieser Vorgehensweise nennt die "NYT" die Umweltschutzgruppe Baikal Environmental Wave im südrussischen Irkutsk. Bereits im Januar sind das Büro der Gruppe von Polizisten durchsucht und sämtliche Computer abtransportiert worden. Der Vorwurf: Auf den Rechnern soll sich raubkopierte Software befinden.

Quelle und vollständiger Bericht  spiegel.de
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OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht
Negative Feststellungsklage hatte Erfolg Die OPM Media GmbH des Frank Drescher wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (Aktenzeichen 203 C...

Blogs zum Thema Abzocke

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