Ein Waldviertler wollte über das Internet eine günstige Zugmaschine kaufen. Er ging einem Online-Betrüger auf den Leim.
Christian K. aus Peygarten-Ottenstein, Bezirk Krems, wollte sich das Internet-Schnäppchen nicht entgehen lassen. Er fand einen günstigen Traktor der Marke "John Deere 2450" auf dem Internet-Verkaufsportal "willhaben.at" und überwies den Gesamtbetrag von 4100 Euro, ohne misstrauisch zu sein, auf ein polnisches Bankkonto des vermeintlichen Verkäufers. Das landwirtschaftliche Nutzfahrzeug wurde niemals geliefert. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Käufer einem Internetbetrüger auf den Leim gegangen ist.Durch einen regen eMail-Verkehr mit dem als Verkäufer auftretenden Pawel G. bewertete K. das Angebot als seriös und überwies in zwei Teilbeträgen etwas mehr als 4000 Euro. Als Absender der eMails schien die Firma "GB Truck Polen" auf.
Nachdem K. seine Einzahlungsbestätigung an G. übermittelt hatte, war der Verkäufer sowohl via eMail als auch per Telefon nicht mehr erreichbar. Diese Form der Internetbetrügerei kommt immer häufiger vor, weshalb sowohl die Portalbetreiber als auch die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts zur Vorsicht aufrufen. Die Anzeigen auf Verkaufsplattformen sollten sorgfältig geprüft werden, wofür manche Portale im Zweifelsfall auch einen eigenen Kundendienst anbieten. Vorauszahlungen sind nicht ratsam, außer es geht um Kleinbeträge von bis zu 30 Euro.
Quelle und vollständiger Bericht: kurier.at



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