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Hamburger Sparkasse übermittelt Kundendaten in die USA

Donnerstag, 11. November 2010

Merkwürdige Vertragsklausel bei der Hamburger Sparkasse: Die Bank lässt sich bei Vorteilskonten von Kunden per Vertrag vom Bankgeheimnis entbinden und übermittelt personenbezogene Daten in die USA. Die Bank spricht von IT-Dienstleistungen - Datenschützer sehen die Vertragsklausel kritisch.
Das sogenannte Vorteilskonto der Hamburger Sparkasse bietet allerlei mehr oder minder exklusiven Schnickschnack: goldene Kreditkarte, Rabattaktionen bei Web-Shops, günstigere Eintrittskarten und so weiter. Ein besonderes Extra verbirgt sich im Kleingedruckten des Rahmenvertrags ( PDF-Dokument) für das Konto. Darin steht, dass der Kunde sich damit einverstanden erklärt, dass bestimmte personenbezogene Daten von der Sparkasse an ein weiteres Unternehmen und von diesem Dienstleister wiederum an eine US-Firma in Connecticut übertragen und dort ausgewertet werden dürfen.
Die Klausel ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Eine deutsche Bank lässt Informationen zu Vorteilskonten in den Vereinigten Staaten auswerten - das erwartet ein Kunde nun nicht unbedingt, wenn er bei einer lokalen Bank einen Vertrag abschließt.
Vage Kundeninformation per Vertragsklausel
Welche Daten die Bank überhaupt in die USA überträgt, erfährt der Kunde aus der Klausel nicht.

Quelle und vollständiger Bericht:  spiegel.de
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Kundeneinschätzungen: Hamburger Sparkasse löscht umstrittene Profile

Nach den Enthüllungen des NDR will die Hamburger Sparkasse nicht mehr auf Psychotricks für die Kundenberatung zurückgreifen. Die Bank spricht von einem Missverständnis.
Die Hamburger Sparkasse (Haspa) verzichtet auf die Erhebung psychologischer Kundenprofile. Alle gewonnenen Erkenntnisse würden gelöscht, teilte die Sparkasse am Donnerstag mit. Sie reagierte damit auf Berichte von NDR Info, wonach mit den psychologischen Profilen Versicherungen oder Aktien effektiver verkauft werden sollten. Demnach hatte die größte deutsche Sparkasse ihre Kunden in sieben Typen eingeteilt, darunter „Bewahrer“, „Hedonisten“ oder „Abenteurer“.

Eine Haspa-Sprecherin sagte, die Bank bedauere, „dass es in der öffentlichen Wahrnehmung zu Missverständnissen gekommen ist“. Mit der Methode habe die Bank die Kunden noch besser verstehen wollen. Im Beratungsprozess hätten die Erkenntnisse jedoch „ohnehin nur eine untergeordnete Rolle“ gespielt.

Verbraucherschützer hatten sich über das Vorgehen der Haspa entsetzt gezeigt. Die Kunden sollten offenbar in einer Weise beeinflusst werden, die nicht in ihrem Interesse sei, sagte Edda Castelló von der Hamburger Verbraucherzentrale dem NDR.

Quelle und vollständiger Bericht:  focus.de
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Hackern gelingt Änderung der Personalausweis-Pin

Donnerstag, 23. September 2010

Der Chaos Computer Club hat nachgewiesen, dass die Pin des neuen Personalausweises geändert werden kann. Eigentlich sollte dies nicht möglich sein.
Die neue Personalausweis soll ab dem 1. November ausgegeben werden – und gleich eine Wundertüte neuer Online-Anwendungen ermöglichen: Über seine neue elektronische Identitätsfunktion soll er die Fluggastabfertigung und die Kfz-Anmeldung beschleunigen. Er soll bei der elektronischen Steuererklärung, beim Hotel-Check-In, der Alterskontrolle oder dem Online-Abschluss einer Versicherung die Abläufe einfacher machen. Der Bürger legt dafür seinen Ausweis lediglich auf ein Lesegerät und gibt seine Daten per PIN frei.
Weil der neue Perso so viel können soll, klingt die jüngste Erfolgsmeldung des Chaos Computer Clubs (CCC) erst einmal erschreckend. Er wies nach, dass „jedermann“ den Perso „mit einfachen Mitteln“ ferngesteuert nutzen – und dabei auch die PIN ändern kann. Dafür muss die Karte lediglich auf einem Lesegerät liegen. Dabei sollte die Änderung der PIN eigentlich staatlichen Behörden vorbehalten bleiben.

Quelle und vollständiger Bericht welt.de
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Schlecker vermutet Sabotage

Samstag, 28. August 2010

Nachdem 150 000 Datensätze von Kunden im Internet frei verfügbar waren, spricht Schlecker von illegalen Zugriffen und internen Angriffen auf den betroffenen Server.
Es soll der nächste Datenskandal Deutschlands sein: Wie die Bild-Zeitung am Freitag berichtet, sollen 150 000 Datensätze von Kunden des Drogerie-Riesen Schlecker öffentlich verfügbar gewesen sein. Aufgedeckt hat den Missstand der von Bild als Datenschützer zitierte Tobias Huch, der sagt: „Durch Zufall sind wir über diese Datenlücke gestolpert. Dann merkten wir: Das ist keine Lücke, das ist der Tag der offenen Tür.“ Mit nur wenigen Klicks soll die prall gefüllte Kundendatenbank abrufbar gewesen sein.

Quelle und vollständiger Bericht  focus.de
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Datenpanne bei Drogeriekette

Über sieben Millionen Kundendaten der Drogeriekette Schlecker waren im Internet frei zugänglich. Die Kundendatenbank enthielt dabei nicht nur die E-Mail-Adressen der Newsletter-Kunden, sondern auch über 100.000 Volldatensätze, in denen neben den Adressdaten auch das Kaufverhalten der Kunden gespeichert war. Von der Panne sind möglicherweise weitere Firmen und Einrichtungen betroffen.

Quelle und vollständiger Bericht  netzwelt.de
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Neues Datenschutzgesetz

Bitte nicht filmen! Bitte nicht auf Facebook spionieren! Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Arbeitnehmer vor Ausspähung schützen soll - allerdings ist die Reform in großen Teilen Placebo-Politik. Die Arbeitgeber müssen sie nicht fürchten.

Das Signal: Liebe Arbeitnehmer, wir kümmern uns um Euch! Union und FDP reagieren mit dem Gesetzentwurf auf eine Reihe von Datenskandalen. Außer dem Discounter Lidl und dem Autohersteller Daimler gerieten pikanterweise auch die staatsnahen Konzerne Bahn und Telekom in die Schlagzeilen. Bei den Skandalen ging es um geheime Kameras an Kassen und in Umkleiden, ausgespähte Mails von Mitarbeitern, systematische Kontrolle privater Kontoinformationen, Bluttests bei Bewerbern und einiges mehr.

Die Beschränkung sieht zugespitzt so aus: Wer sich um einen Job bewirbt, muss dem Personaler erst mal erzählen, ob er ein Profil bei Facebook hat. Denn der mögliche Arbeitgeber darf qua Gesetz nicht auf Facebook nach dem Bewerber suchen - weil auf der Plattform vorwiegend Freunde miteinander kommunizieren.
Quelle und vollständiger Bericht  spiegel.de
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OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht
Negative Feststellungsklage hatte Erfolg Die OPM Media GmbH des Frank Drescher wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (Aktenzeichen 203 C...

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