BKA und BaFin warnen vor Geldwäsche-Tricks

Donnerstag, 2. September 2010

Geldwäscher erfinden immer neue Methoden, um illegales in legales Geld zu verwandeln. Experten von Polizei und Finanzaufsicht haben jetzt vor neuen Maschen gewarnt, die sich vor allem ahnungslose Verbraucher als Ziele ausgesucht haben. Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, warnte davor, sich im Internet als sogenannte "Finanzagenten" anheuern zu lassen. Die gegen Provision zur Verfügung gestellten Privatkonten würden regelmäßig zur Verschleierung illegaler Geldflüsse verwendet.
2009 sei die Zahl der Geldwäsche-Verdachtsanzeigen in Deutschland um 23 Prozent auf 9046 angestiegen, berichtete Ziercke. Zugenommen haben vor allem die Anzeigen gegen die Finanzagenten (2394 Fälle nach 971 im Vorjahr), die Zahlungen an kriminelle Hinterleute weiterleiten. Ziercke begrüßte die zunehmend härteren Strafen gegen leichtfertige Bürger.

Quelle und vollständiger Bericht  wirtschaft.t-online.de

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