Betrüger nutzte Hafturlaub für neuen Betrug

Donnerstag, 9. September 2010

Als Mann von Welt versprach er in seinem Hafturlaub einer 30-Jährigen Arbeit und nahm ihr 1500 Euro ab. Nun wurde der 44-Jährige, dessen Strafregister 21 Einträge aufweist, zu acht Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.
Von einem „geborenen Betrüger“ sprach Amtsrichter Gerd Hamme und rügte die Rückfallgeschwindigkeit des Angeklagten. Aus dem Hafturlaub heraus hatte dieser eine Frau um 1500 Euro erleichtert, bekam dafür acht Monate Haft - ohne Bewährung.
Den 44-Jährigen, dessen Strafregister 21 Einträge aufweist, schien die richterliche Schelte nicht weiter zu beeindrucken. Als der Richter ihn nach dem Urteil über die Möglichkeiten der Berufung oder Revision belehren wollte, unterbrach er ihn: „Ich kenne das.“ Er wollte nur wissen, wo er Berufung einlegen könne. Freundlich bedankte er sich dann für die Antwort.

„Ob er je sein Verhalten ändern wird, erscheint zweifelhaft“

Quelle und vollständiger Bericht  derwesten.de

 

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