Cyber-Gangster Ermittler feiern, Täter fusionieren

Samstag, 30. Oktober 2010

Es war eine der größten Ermittlungen wegen Online-Betrugs in Deutschland: Die Kripos in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben einen Ring von Cyber-Kriminellen zerschlagen. Hunderttausende PC-Nutzer können aufatmen - doch neue Bedrohungen formieren sich schon.
Wenn das kein Grund zum feiern ist: Monatelang ermittelten Kriminalbeamte aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfahlen gegen eine Bande von Online-Betrügern, die im großen Stil Online-Banktransaktionen manipulierte, am Freitag dann konnte der Erfolg vermeldet werden. Mehrere mutmaßliche Hintermänner der Bande seien verhaftet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Die Männer sollen mit Hilfe sogenannter Trojaner-Software die Kontrolle über die Computer ihrer Opfer übernommen und so 1,65 Millionen Euro erbeutet haben. Die Betroffenen bemerkten den Diebstahl meist erst, wenn Sie die Kontoauszüge von ihrer Bank zugeschickt bekamen. Bis dahin verschleierte die Schad-Software alle Online-Transaktionen, fälschte sogar die Online-Kontoübersicht der Betroffenen.

Insgesamt 400.000 PC seien allein in Deutschland von dem Schädling befallen, den die Betrüger nutzten, weltweit seien es 2,5 Millionen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Es handele sich um eines der größten Ermittlungsverfahren wegen Online-Betrugs, das es in Deutschland je gegeben habe, teilten die beteiligten Behörden in Stuttgart und Düsseldorf mit. Um welchen Trojaner es sich dabei handelt, wurde nicht mitgeteilt. Einen Hinweis gibt allerdings der Name der Ermittlungsgruppe: "Katusha". Denn Katusha ist auch der Name einer vergleichsweise wenig verbreiteten Schad-Software, in der alle Zutaten vereint sind, die ein solches Programm für Kriminelle attraktiv machen.

Quelle und vollständiger Bericht:  spiegel.de

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So dreist zocken Betrüger im mobilen Internet ab ...und so können Sie sich davor schützen

Immer häufiger fallen Handynutzer auf einen neue Betrugsmasche herein – sie betrifft alle internetfähigen Mobiltelefone!
Das oft unzureichend gesicherte Abrechnungssystem der Handy-Netzbetreiber macht es Betrügern einfach. Ein falscher Klick auf eine präparierte Internetseite, und schon schnappt die Abzock-Falle zu.

Quelle und vollständiger Bericht: bild.de
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Internet-Betrüger und Finanzagenten - Leichtsinnige Kunden machen es jungen Visselhöveder Betrügern einfach

Freitag, 29. Oktober 2010

Visselhövede. Die Masche von zwei jungen Visselhöveder Betrügern ist simpel: Sie schauen in die "Suche" - Kleinanzeigen bei Ebay oder in Elektronik-Foren nach häufig gesuchter Unterhaltungselektronik, beispielsweise hochwertige CD-Player, digitale Spiegelreflexkameras oder Diskjockey-Technik. Wohnte der Interessent am besten südlich der Ruhr, boten die 21 und 23 Jahre alten Visselhöveder die gesuchte Ware an. Dabei lockten sie mit günstigen Preise und "Selbstabholung", um bei dem Interessenten den Eindruck zu wecken, die Ware sei vorhanden. Aber wer fährt schon aus Süddeutschland nach Visselhövede, um dort eine Canon-Spiegelreflex abzuholen? Darauf setzten die pfiffigen Betrüger. Und auf die Leichtsinnigkeit der Käufer, die ohne mit der Wimper zu zucken mehr als tausend Euro überwiesen.
So wartet ein junger Mann aus Wiesloch seit Ende August auf eine Canon 7 D-Spiegelreflexkamera, die der 21-jährige Visselhöveder nie besaß und deshalb auch nicht versenden konnte. 950 Euro hatte der Wieslocher nach Visselhövede überwiesen. Da der Tatverdächtige Hartz IV-Empfänger ist, wickelte er den Betrug über das Konto eines 18-jährigen Bekannten aus Visselhövede ab. "Finanzagenten" nennen die Ermittler diese Helfer, die sich auf diese Weise des Verdachts der strafbaren Geldwäsche verdächtig machen und daher ebenfalls als Beschuldigte auf der Anzeige auftauchen.
- Polizei: Schnäppchen nicht um jeden Preis! - 
Die beiden Hauptverdächtigen haben schon im Frühjahr eine größere Serie von Taten begangen. Bei der Polizei sind sie geständig und räumen sogar Betrügereien ein, von denen die Beamten noch gar nichts wussten. Teilen die Beamten den so ermittelten Geschädigten mit, dass sie Opfer einer Straftat geworden seien, wiegeln diese ab: Nein, der Anbieter aus Visselhövede habe nur versehentlich an die falsche Adresse geschickt, ihre Ware komme schon an, da solle die Polizei sich nicht sorgen.

Quelle und vollständiger Bericht:  presseportal.de
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Kollege Tank agiert wirtschaftlich!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ein Mandant hatte sich wegen des üblichen Schreibens des Kollegen Olaf Tank in Sachen Antassia GmbH (top-of-software.de) an uns gewendet. Nachdem wir das Zustandekommen des Vertrages bestritten hatten, nahm der Kollege Tank Abstand von seiner Forderung, war aber nicht bereit, die Gebühren für unser Tätigwerden zu übernehmen.

Quelle und vollständiger Bericht:  anwalt-dr-schnitzer.com
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"Jeder weiß, dass es Abzocke ist" Ein ehemaliger Internet-Betrüger packt aus

Ein Jahr lang verdiente der Programmierer sein Geld mit Abo-Abzocke im Internet. Tim (Name geändert) betreute Mailserver, Erotik- und Gewinnspielseiten. Als er von dem Unternehmen einen ordentichen Arbeitsvertrag verlangte, warf man ihn vor die Tür.

Ein sehr interessantes Interview!


Quelle und vollständiger Bericht: heute.de
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Analyse: 1&1 bei Betreibern von Botnetzen beliebt

Einer Analyse des Antibotnet-Spezialisten Damballa zufolge stehen weltweit die meisten Kontrollserver für Botnetze in den USA, Deutschland und Frankreich. Demnach findet sich die Hälfte aller im ersten Halbjahr 2010 beobachteten Kontrollserver (Command&Control, C&C) in diesen drei Ländern – die nach Meinung von Gunter Ollmann, stellvertretender Leiter der Damballa-Forschungsabteilung, üblicherweise nicht mit kriminellen Aktivitäten in diesem Bereich in Zusammenhang gebracht werden.
Dabei nutzen die Botnetzbetreiber gerne kommerzielle Hosting Provider, bei denen sie offenbar besondere Vorlieben an den Tag legen: Die Spuren von fast 11 Prozent der C&C-Server ließ sich in die Netze des deutschen Anbieters 1&1 zurückverfolgen. Über die Gründe für die Beliebtheit lässt sich nur spekulieren, möglicherweise liegt sie in der guten Anbindung und hohen Verfügbarkeit der Netze und Server begründet. Auf eine Anfrage von heise Security an 1&1 gab es bislang keine Antwort.

Quelle und vollständiger Bericht:  heise.de
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Urteil: Schwaben bezwingen die Deutsche Bank

Herbe Niederlage für Deutschlands größtes Kreditinstitut: Weil sie vier oberschwäbische Kommunen bei Swapgeschäften falsch beraten hat, muss sie nun viel Geld in die Hand nehmen – als Entschädigung.
Das Deutsche Bank, muss im Streit mit vier schwäbischen Gemeinden über riskante Finanzgeschäfte Schadenersatz in Höhe von 710 000 Euro leisten. Dies entschied das Stuttgarter Oberlandesgericht am Mittwoch. Der Abwasserzweckverband Mariatal hatte bei Zinsgeschäften über eine halbe Million Euro verloren. Für den späteren Nachmittag wurde die Begründung des Gerichts erwartet.

Das Urteil hatte sich schon nach der mündlichen Verhandlung Ende September angedeutet. Der Zivilsenat hatte damals darauf hingewiesen, dass die Bank Fehler gemacht und ein hochspekulatives Produkt angeboten habe. Die Bank hätte wissen müssen, dass Kommunen nicht mit Steuergeldern spekulieren dürfen. Ein Vergleich scheiterte. Das Oberlandesgericht änderte eine Entscheidung des Landgerichts Ulms ab. Die Richter in Ulm hatten zugunsten der Bank entschieden.

Quelle und vollständiger Bericht: focus.de
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OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht
Negative Feststellungsklage hatte Erfolg Die OPM Media GmbH des Frank Drescher wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (Aktenzeichen 203 C...

Blogs zum Thema Abzocke

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