Betrug Geschäfte mit Gutgläubigen

Donnerstag, 11. November 2010

Seit vier Jahren wartet der Mann im Zeugenstand nun schon auf seine elf Millionen Euro. Wenn das Landgericht den Angeklagten nur endlich gehen und seine Geschäfte machen ließe, würde ihm die Summe schon noch überwiesen. Dessen ist sich der promovierte Physiker und Unternehmensberater, der auf einen Betrüger reingefallen ist, ganz sicher. 10.000 Euro hatte er dem Angeklagten überwiesen, damit dieser den Betrag in absurd hohem Maße vervielfachen würde. Er ist nicht der einzige Geprellte: 51 Gutgläubige hat der falsche Berater zwischen Februar und Dezember 2006 um fast drei Millionen Euro betrogen. Zwölf von ihnen brachte er um jeweils mehr als 50.000 Euro. Der 63-Jährige versprach ihnen, dass Renditen von bis zu 4700 Prozent binnen zehn Wochen heraussprängen. Möglich sei dies durch eine Kombination aus "Kapitalleasing" und "geheimen Tradings", wohinter sich der Handel mit internationalen Bankinstrumenten verbergen soll (siehe "Dubiose Geschäfte").

Quelle und vollständiger Bericht:  stuttgarter-zeitung.de

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