Paradies für Kaffeefahrten: Ex-Polizist macht Jagd auf die Abzocker

Montag, 18. Oktober 2010

Sie sind die Raubritter unserer Zeit: Viele Veranstalter von Kaffeefahrten zocken alte Menschen ab. Einer hält dagegen: Ex-Polizist Hermann Kipnowksi, selbst schon 75 Jahre alt.
Er sagt: „Das Vorgebirge ist ein Mekka für Betrüger.“Die Versprechungen sind paradiesisch: Mittelchen, die Kniebeschwerden heilen und auch noch die Herzfunktion um 20 Prozent steigern, kosten 1.200 Euro; eine Luxusvitaminkur 3.000 Euro; Magnetdecken mit einem Materialwert von unter 50 Euro sind mit 800 bis 1.200 Euro zu berappen.
Die Polizei warnt dringend
Eindringlicher Rat der Polizei: Auf einer Kaffeefahrt NIE etwas kaufen oder gar einen Kaufvertrag unterschreiben. Denn die Angebote sind fast immer überteuert und von minderer Qualität. Unseriöse Verkäufer unterlaufen das Recht auf Widerruf, indem sie beispielsweise auf den Bestellformularen keine Datumsangaben machen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, im Zweifel die Polizei rufen.
Als Lockmittel werden oft Geldgewinne von bis zu 10.000 Euro versprochen. Bei zwei solcher Veranstaltungen in Waldorf und Walberberg alarmierte Kipnowski Polizei und Bornheimer Ordnungsamt. Dessen Leiter Herbert Gatz fand, dass alles seine Richtigkeit hat.
Kaffeefahrten-Sheriff Kipnowski ist entsetzt: „Gatz' Verhalten trägt dazu bei, dass das Vorgebirge ein Dorado der Abzocker ist.“

Quelle und vollständiger Bericht: express.de

Dem Herren wünsche ich persönlich das er besonders erfolgreich ist.

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