Hauptverfahren gegen sechs mutmaßliche gewerbsmäßige Internetbetrüger beginnt

Freitag, 18. Februar 2011

Heute Morgen (17.02.) war am Landgericht Osnabrück der Prozessauftakt in einer Strafsache wegen gewerbs- und bandenmäßigen Erpressung und Betruges sowie Beihilfe hierzu. Angeklagt sind 6 Personen. Dazu gehören unter anderem Michael B. (Ulrichstein), Bernhard S. (München) Alexander J. K. (Frankfurt/Main), Wie auf der Webseite von Kanzlei Richter zu lesen ist. Mit den zuvor genannten Personen sind Michael Burat, Bernhard Syndikus und Alexander Kleinjung gemeint, wie aus gut unterrichteteten Kreisen zu erfahren war. Einen ersten Eindruck in Bildern vom Gerichtstermin können Sie sich auf Videomotionvermitteln.
Laut der 211 Seiten umfassenden Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Osnabrück sollen zwei der sechs Angeklagten im Frühjahr 2004 beschlossen haben, allein zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation in 7 Fällen regelmäßige Abmahnungen vorzunehmen, um danach Vertragsstrafen zu provozieren. In einem Teil dieser Fälle soll eine eigens hierfür gegründete Gesellschaft gegenüber diversen Firmen beklagt haben, sie hätte von einer bestimmten E-Mail-Adresse Werbeschreiben, Newsletter oder Grußkarten mit individuellen Inhalten erhalten. Diese sollen sich die beiden Angeklagten - zum Teil mithilfe eines dritten Angeklagten - selbst zugeschickt haben. Daraufhin sollen sie - teilweise über eine Münchener Anwaltskanzlei - die Firmen abgemahnt und unter Fristsetzung zur Abgabe einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungserklärung dazu aufgefordert haben, sich zu verpflichten, für jeden Wiederholungsfall 5.000,00 € Vertragsstrafe zu zahlen. Unter anderem durch provozierte Vertragsstrafen sollen an die Angeklagten diverse Zahlungen geflossen sein.

Quelle und vollständiger Bericht:  antiabzocknet.blogspot.com

landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de
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Polizei schnappt Internetbetrüger

Mittwoch, 16. Februar 2011

Schorndorf - Die Schorndorfer Polizei hat einen umfangreichen Betrugsfall aufgedeckt, bei dem über das Internet Waren von Händlern aus dem gesamten Bundesgebiet an verschiedene Packstationen und zum Teil auch in leer stehende Häuser in der Daimlerstadt geliefert worden sind. Laut den ersten Ermittlungen wurden zuvor Bankverbindungen und Kundendaten von fremden Personen ausgespäht und für die Bestellung genutzt.Einzelne Betrugsfälle waren bereits seit Ende 2009 bekannt geworden, doch die Ermittlungen der Polizei waren zunächst ohne Erfolg geblieben.
Als im Juli und August des vergangenen Jahres wieder verstärkt entsprechende Anzeigen aus dem gesamten Bundesgebiet gemeldet wurden, konnte die Schorndorfer Polizei in Zusammenarbeit mit der Post eine Verbindung zu den versandten Paketen herstellen. Der größte Teil der Lieferungen ging an eine Packstation in der Daimlerstadt.

Durch "akribische Ermittlungsarbeit" sei man schließlich auf den Hauptverdächtigen gestoßen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Mitte Dezember des vergangenen Jahres beantragte man eine Durchsuchung der Wohnung eines 27-Jährigen, der in Schorndorf eine Ausbildung absolviert. In seiner Wohnung wurden die Beamten fündig: Laptops, Handys, Bildschirme, Computerzubehör sowie diverse Küchengeräte, Besteck und Porzellan wurden beschlagnahmt. Auch ein Teil der Kleidung des dringend Tatverdächtigen soll aus den betrügerischen Bestellungen stammen.


Mit falschen Daten im Internet bestellt


Im Zuge der weiteren Ermittlungen stieß die Polizei dann auf zwei weitere Männer aus dem Raum Schorndorf im Alter von 26 und 28 Jahren. Auch sie hatten offensichtlich mit falschen Daten Waren aus dem Internet bestellt. Zudem wurden gegen fünf Personen aus dem Umfeld des 27-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei eingeleitet. Auch bei ihnen wurden elektronische Geräte, Besteck, Porzellan und Kleidung gefunden. Ob sie allerdings strafrechtlich belangt werden können, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Möglicherweise wussten sie nicht, auf welche Art und Weise die Waren beschafft wurden.

Die Polizei geht insgesamt von mindestens 120 "Einzeltaten" aus, den Schaden schätzen die Ermittler auf etwas mehr als 20000 Euro.

Quelle und vollständiger Bericht:  stuttgarter-zeitung.de
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Ferienhäuser: Vorsicht vor Internet-Betrügern

In diesen Wochen buchen viele ihren Urlaub im Ferienhaus – vorzugsweise bequem online. Deswegen mahnt der Ferienhausverband zur Vorsicht, denn immer mehr Betrüger tummeln sich im Netz.
„Urlaub nach Maß. Wunderschöne Finca auf Mallorca von Privat zu vermieten“ lautet zum Beispiel der Betreff einer E-Mail, die derzeit tausendfach an mögliche Kunden versendet wird. Doch diesem Angebot mit angeschlossener Website sollte jeder mit großer Skepsis begegnen, warnt der Ferienhausverband VDFA. Der Grund: Es handelt sich um die Offerte eines potenziellen Betrügers. Die Fotos sowie die Angaben zum Feriendomizil wurden von der Internetseite einer Ferienhausagentur, die dem Ferienhausverband angehört, kopiert und unbefugt verwendet.

Schätzungsweise 75 bis 80 Prozent aller Ferienhaus- und wohnungsvermietungen werden mittlerweile online gebucht. Wie oft dabei im Netz betrogen wird, darüber gibt es keine Statistik. Allerdings spricht der VDFA von einer „extrem hohen Dunkelziffer“. Die Täter, so Christina Olboeter-Zorn, Präsidentin des VDFA, wechselten schnell Adressen und Websites. Besonders jetzt in der Hauptbuchungszeit tummeln sich potenzielle Betrüger gerne im Internet, verschicken Mails oder setzen Angebote von schönen Ferienhäusern ins Netz, die es vor Ort so gar nicht gibt. Dazu werden meist Fotos von seriösen Anbietern im Netz geklaut und Angaben zum Feriendomizil kopiert. „Solche Betrügereien schaden nicht nur den Agenturen, sondern leider auch den seriösen privaten Anbietern, die ihr Feriendomizil auf Online-Portale einstellen“, ärgert sich Olboeter-Zorn.

Gesunde Skepsis ist angebracht

User sollten vor allem misstrauisch werden, wenn in der E-Mail bzw. auf der Internet-Site keine Festnetznummer oder nur eine Handynummer angegeben ist. Seriöse Websites haben zudem alle ein Impressum mit vollständiger Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Name des Geschäftsführers der Ferienhausagentur, Steuernummer und Handelsregistereintragung. Handelt es sich um einen privaten Vermieter, so dürfen zumindest nicht die Adresse und Festnetznummer fehlen.

Quelle und vollständiger Bericht: focus.de
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Traktorschnäppchen war Webbetrug

Ein Waldviertler wollte über das Internet eine günstige Zugmaschine kaufen. Er ging einem Online-Betrüger auf den Leim.

Christian K. aus Peygarten-Ottenstein, Bezirk Krems, wollte sich das Internet-Schnäppchen nicht entgehen lassen. Er fand einen günstigen Traktor der Marke "John Deere 2450" auf dem Internet-Verkaufsportal "willhaben.at" und überwies den Gesamtbetrag von 4100 Euro, ohne misstrauisch zu sein, auf ein polnisches Bankkonto des vermeintlichen Verkäufers. Das landwirtschaftliche Nutzfahrzeug wurde niemals geliefert. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Käufer einem Internetbetrüger auf den Leim gegangen ist.

Durch einen regen eMail-Verkehr mit dem als Verkäufer auftretenden Pawel G. bewertete K. das Angebot als seriös und überwies in zwei Teilbeträgen etwas mehr als 4000 Euro. Als Absender der eMails schien die Firma "GB Truck Polen" auf.

Nachdem K. seine Einzahlungsbestätigung an G. übermittelt hatte, war der Verkäufer sowohl via eMail als auch per Telefon nicht mehr erreichbar. Diese Form der Internetbetrügerei kommt immer häufiger vor, weshalb sowohl die Portalbetreiber als auch die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts zur Vorsicht aufrufen. Die Anzeigen auf Verkaufsplattformen sollten sorgfältig geprüft werden, wofür manche Portale im Zweifelsfall auch einen eigenen Kundendienst anbieten. Vorauszahlungen sind nicht ratsam, außer es geht um Kleinbeträge von bis zu 30 Euro.

Quelle und vollständiger Bericht:  kurier.at
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Betrüger prellt Mallorca-Urlauber um 43.000 Euro

Ein 40-Jähriger aus dem Kreis Sigmaringen soll über das Internet Mallorca-Urlauber abgezockt und mindestens 43.000 Euro ergaunert haben. Der Mann hatte auf einer Internetseite Fincas auf der Ferieninsel angeboten, die ihm gar nicht gehörten.

Quelle und vollständiger Bericht:  swr.de
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Online-Mafia kassiert Millionen PC-Nutzer ab

Mittwoch, 9. Februar 2011

Angst machen, abzocken, abkassieren: Das ist die Masche skrupelloser Internet-Gangster, die täglich Tausende PC-Nutzer mit Erpresser-Programmen, sogenannter Scareware, in die Falle locken. COMPUTERBILD zeigt, wie die Betrüger arbeiten, wie man sich schützt und wie der größte bekannte Scareware-Hersteller enttarnt wurde.
+++ Online-Mafia kassiert Millionen PC-Nutzer ab +++

Abzocke mit Erpresser-Programmen / Seriös wirkende „Scareware“ schockt mit gefälschten Warnmeldungen und drängt zum Kauf nutzloser Vollversionen

Angst machen, abzocken, abkassieren: Das ist die Masche skrupelloser Internet-Gangster, die täglich Tausende arglose PC-Nutzer mit Erpresser-Programmen, sogenannter Scareware, in die Falle locken. COMPUTERBILD zeigt, wie die Betrüger arbeiten, wie man sich schützt und wie der größte bekannte Scareware-Hersteller enttarnt wurde (Heft 4/2011, ab Samstag im Handel).

Die Online-Mafia hat eine perfide Methode entwickelt, auf die Millionen Nutzer aus aller Welt hereinfallen – ohne zu ahnen, dass sie zu Opfern werden: Sie bietet seriös wirkende Virenschutz-, Optimierungs- oder Anti-Spionage-Programme an. Diese werden auf Webseiten mit gefälschten Testsieger-Logos oder über Werbebanner beworben und kommen so per freiwilligen Download des Nutzers auf den PC. Andere Software wird per „Drive-by-Download“ von einer präparierten Internetseite auf die Computer der Opfer geschleust.

Einziges Ziel der Scareware-Programme: Geld abzocken. Statt den Computer vor Viren zu schützen oder zu optimieren, meldet die Scareware Schädlinge, die gar nicht existieren. Oder sie zeigt vermeintliche Fehler der Festplatte oder in der Registrierungs-Datenbank an. Hinterhältig: Die Warnmeldungen sind Hinweisen von Windows und bekannten Programmen täuschend echt nachempfunden. Das soll dem Nutzer Angst machen und ihn zum Kauf einer in der Scareware beworbenen Vollversion verleiten. Hat das Opfer bezahlt, verschwinden die nervigen Nachrichten. Die gekaufte Vollversion ist meist nutzlos – oder es gibt Gratisprogramme seriöser Hersteller, die das Gleiche oder sogar mehr leisten. Im schlimmsten Fall lädt die Vollversion neue Schädlinge aus dem Internet nach.

Quelle und vollständiger Bericht:  computerbild.de
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Abo-Fallen: Polizei verhaftet Download-Betrüger

Beamte des Landeskriminalamtes Hamburg haben zwei Betreiber von Abo-Fallen verhaftet. Sie sollen mit ihren betrügerischen Methoden insgesamt mehr als 5 Millionen Euro von leichtgläubigen Internet-Nutzern erbeutet haben. Nun drohen ihnen lange Haftstrafen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden 27- und 30-jährigen Beschuldigten gewerbsmäßigen Betrug mit einem Schadensvolumen von fast 5 Millionen Euro vor. Sie hatten zahlreiche Internet-Seiten betrieben, auf denen sie für den Download eigentlich kostenfreier Software versteckte Abo-Gebühren von bis zu 168 Euro verlangten. Weigerten sich die geschädigten, die ungerechtfertigte Rechnung zu zahlen, so wurden ihnen Inkasso-Unternehmen auf den Hals gehetzt. Zu den bekanntesten Websites des Betrüger-Duos zählte auch online-downloaden.de – ein Angebot, vor dem CHIP Online bereits im Juli 2009 eindringlich warnte.


Quelle und vollständiger Bericht:  chip.de
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OPM erkennt an: Forderung für drive2u.de besteht nicht
Negative Feststellungsklage hatte Erfolg Die OPM Media GmbH des Frank Drescher wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (Aktenzeichen 203 C...

Blogs zum Thema Abzocke

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